Expo-Pavillon zeigt Bergwelt und Innovationen

30. September 2021 10:12

Bern/Dubai - Die Schweiz präsentiert sich auf der Weltausstellung in Dubai mit einem eigenen Pavillon. Er soll Sichtbarkeit und Glamour für Exportwirtschaft, Innovation und Tourismus schaffen. Darüber hinaus will die Schweiz die Beziehungen zum Handelspartner Vereinigte Arabische Emirate vertiefen.

Die Schweiz ist auf der Expo 2020 in Dubai mit einem eigenen Pavillon präsent. Ab Freitag, dem 1. Oktober, steht die erste Weltausstellung in einem arabischen Land für sechs Monate unter dem Motto „Connecting Minds, Creating the Future“. 192 Länder nehmen daran teil. Insgesamt werden 25 Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet, davon knapp drei Viertel aus dem Ausland.

Der von Präsenz Schweiz, einer Einheit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), verantwortete Schweizer Pavillon präsentiert das Land mit zwei Schwerpunkten: als attraktive touristische Destination sowie als Zentrum für innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen. „Die Teilnahme ist eine einmalige Chance, die Schweiz und ihre Stärken in der ganzen Region bekannter zu machen“, wird Botschafter Nicolas Bideau, Chef von Präsenz Schweiz, in einer Medienmitteilung des EDA, zitiert. In den lokalen Medien sei der attraktive Schweizer Pavillon bereits als einer der „most instagrammable“ auserkoren worden. „Das ist genau, was wir suchen: Visibilität und Glamour für unsere Exportwirtschaft sowie für den Bereich Bildung, Forschung und Innovation.“

Neben den drei Hauptpartnern Rolex, Schindler und Schweiz Tourismus seien Clariant, Novartis, Nestlé, Roche, KGS, Sprüngli und zahlreiche Schweizer Lieferanten Teil des Pavillons. Er werde auch von der Schweizerischen Botschaft in Abu Dhabi und der Landesregierung genutzt, um die diplomatischen Beziehungen zwischen dem wichtigsten Handelspartner der Schweiz im Mittleren Osten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, und der Schweiz weiter zu vertiefen. Die Gesamtkosten für den Schweizer Auftritt an der Expo beziffert das EDA mit 16,5 Millionen Franken. mm

Mehr zu Standortqualität

Aktuelles im Firmenwiki