Exentis erreicht exzellente Nachhaltigkeitswerte

05. Oktober 2023 09:57

Stetten AG - Die Exentis Group AG hat im Rahmen einer esg2go-Analyse zur Nachhaltigkeit einen Gesamtwert weit über dem Standard erreicht. Insbesondere der Bereich Energie & Abfall sticht hervor, da die 3D-Technologie minimale Ressourcen- und Abfallmengen ermöglicht.

Die Exentis Group AG hat sich zum zweiten Mal einer Nachhaltigkeitsanalyse durch das Center for Corporate Responsibility and Sustainability (CCRS) unterzogen und konnte dabei ihre bereits hohen Werte weiter verbessern. Exentis bietet eine 3D-Technologieplattform für industrialisiertes Additive Manufacturing an. Diese erlaubt die millionenfache Herstellung von Reinraumanwendungen wie Tabletten oder Industriebauteilen auf nur einem 3D-Produktionssystem und zeichnet sich durch hohe Ressourceneffizienz aus. Exentis bedient die Geschäftsfelder Pharma & Medtech, New Energy und Ultrafeine Strukturen.

Im Rahmen des angewandten esg2go-Verfahrens werden durch einen Fragenkatalog Daten erfasst und anschliessend ausgewertet. Diese beziehen sich auf die Bereiche Umwelt, Gesellschaft sowie Unternehmensführung und umfassen zehn Unterkategorien. Der Standardwert liegt bei 60 Punkten; das Gesamtergebnis von Exentis beträgt 85 Punkte. In einzelnen Kategorien wurden noch höhere Ergebnisse erzielt. 

Im Umwelt-Bereich wurden 89 Punkte erreicht. In der Unterkategorie Energie & Abfall stieg die Bewertung sogar von 91 im Vorjahr auf aktuell 98 – einen Punktestand, der sich nah am Optimum von 100 Punkten befindet. Der Grund dafür ist laut Exentis das Kaltdruckverfahren, das gegenüber konventionellen als auch anderen additiven Fertigungsverfahren wesentliche Vorteile mit sich bringt. So seien die Verbräuche von Ressourcen wie Strom, Treibstoffe und Wasser sowie der Aufwand für Entsorgung von Abwasser deutlich geringer, heisst es.

Die Bewertung im Bereich Gesellschaft stieg von 78 auf 83 Punkte, unter anderem durch einen höheren Anteil von Frauen in Führungspositionen und ausgeweitete Homeoffice-Optionen. Ein weiterer Pluspunkt: Alle Mitarbeitenden sind mit Aktien am Unternehmen beteiligt. Letztlich wurden mit 81 statt 70 Punkten auch bei der Unternehmensführung verbesserte Werte gemessen. Diese Verbesserung ist unter anderem auf eine Ausweitung der Compliance-Richtlinien und Erweiterung des Risikomanagement-Systems zurückzuführen. ce/yvh

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