ewz spannt im französischen Windmarkt mit Ostwind zusammen

15. Juni 2020 14:10

Zürich - Bereits 2014 hatte ewz seinen ersten Windpark in Frankreich von Ostwind gekauft. Nun will das Zürcher Energieunternehmen gemeinsam mit dem französischen Windparkentwickler zehn Windparkprojekte umsetzen. Sie sollen die Windenergieproduktion von ewz auf rund 1,5 Terawattstunden steigern.

Die zehn geplanten Windparkprojekte würden in der Nähe bereits bestehender Windparks von ewz in Frankreich realisiert, informiert das Zürcher Energieunternehmen in einer Mitteilung. Bis 2027 sollen dabei 69 Turbinen mit einer Kapazität von insgesamt 175 Megawatt errichtet werden. Sie könnten jährlich rund 450 Gigawattstunden Strom produzieren.

Die beiden Unternehmen hätten eine strategische Kooperation für den französischen Windmarkt vereinbart, informiert ewz in der Mitteilung weiter. Dabei wollen ewz und Ostwind die Windparks nicht nur gemeinsam bauen, sondern auch gemeinsam betreiben. Zudem sind auch „zukünftige Projekte“ angedacht, „welche in Frankreich keinen festen Einspeisetarif mehr erhalten werden“, erklärt ewz.

Mit den geplanten zehn Projekten werde die Produktion von Windenergie bei ewz voraussichtlich rund 1,5 Terawattstunden jährlich erreichen, erläutert ewz in der Mitteilung weiter. Über die Zusammenarbeit mit Ostwind will das Unternehmen den Ausbau von erneuerbaren Energien und den Ausstieg aus der Kernenergie vorantreiben. Die Mittel für die anstehenden Investitionen sollen einem im September 2017 bewilligten Rahmenkredit über 200 Millionen Franken entnommen werden. hs

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