ewz macht Stadion effizient

27. September 2019 12:17

Zürich - Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) hat ein Energiekonzept für die neue Vaudoise aréna in Prilly bei Lausanne entwickelt. Dabei wird die bei der Kälteerzeugung entstehende Abwärme für die Produktion des Warmwassers genutzt.

Die neue Vaudoise aréna umfasst drei Eisbahnen und vier Schwimmbecken, wie aus einer Medienmitteilung von ewz hervorgeht. Für die neue Heimat des Lausanne HC wird also sowohl Wärme als auch Kälte benötigt. Darauf basiert das Energiekonzept, welches ewz für die neue Arena entwickelt hat. Da die bei der Kälteerzeugung entstehende Abwärme direkt für die Erwärmung des Wassers genutzt wird, können auf diese Weise jährlich bis zu 6000 Megawattstunden Wärme produziert werden. Dies führt zu einer CO2-Reduktion von bis zu 1200 Tonnen im Vergleich zu einer Anlage mit fossilen Brennstoffen, wie ewz erklärt. Das Konzept ist von der LaZur Energie SA umgesetzt worden, einem Gemeinschaftsunternehmen von ewz und Services industriels de Lausanne (SiL).

Für die Kälteerzeugung wird dabei ausschliesslich erneuerbare Energie genutzt. Dazu dienen unter anderem 636 Solarmodule, die auf dem Dach der neuen Arena installiert worden sind. Die Wärmeproduktion sei zu 80 Prozent CO2-frei, so die Energiedienstleisterin. Denn bei kurzzeitigen Nachfragespitzen wie der Auffüllung der Schwimmbecken wird zu 50 Prozent erneuerbare Fernwärme genutzt. Die notwendigen Anlagen sind von der LaZur Energie SA gebaut worden, welche sie auch für 30 Jahre betreiben wird. jh

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