ewz erweitert Photovoltaikförderung für Immobilien

14. Dezember 2022 09:55

Zürich - Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) schafft neue Anreize für die Immobilienwirtschaft zur Installation von Photovoltaikanlagen. Zur Erreichung der städtischen Ausbauziele sind eine Erhöhung der Förderbeiträge, ein Abbau von Investitionshürden sowie ein neues Pachtmodell für Immobilienbesitzende vorgesehen.

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) will die Rahmenbedingungen für den Solarausbau auf Dächern verbessern. Mit höheren und zusätzlichen Vergütungen für Solarstrom und einem neuen Photovoltaik-Contracting soll der Solarausbau angekurbelt werden. Wie aus einer Medienmitteilung der ewz hervorgeht, folge man mit einem erneuerten Förderkonzept den Ausbauzielen der Photovoltaikstrategie der Stadt Zürich.

ewz erhöht ab 1. Januar 2023 die Zuschüsse für ins Netz eingespeisten Solarstrom auf durchschnittlich 13 Rappen pro Kilowattstunde. „Zusammen mit der im nationalen Vergleich überdurchschnittlichen Förderung bieten ewz und die Stadt Zürich sehr attraktive Rahmenbedingungen für den Ausbau von Photovoltaik“, heisst es.

Der Stadtzürcher Energieversorger will den Zubau von Photovoltaikanlagen ab Februar 2023 zudem mit erweiterten Fördersummen für klima- und energiepolitisches Engagement beschleunigen. Die Kombination aus einem hohen Grundbeitrag sowie einer auf die Leistung der Anlage bezogenen Förderung soll die Anschaffung einer Anlage attraktiver machen. 

Als dritte Säule will die ewz ein PV-Contracting einführen. Dies ermöglicht es Gebäudeeigentümern mit einer mindestens 500 Quadratmeter grossen Dachfläche, Strom aus Photovoltaikanlagen zu erzeugen, ohne die Investition für die Anlage selbst tragen zu müssen. Der Immobilienbesitzende überlässt der ewz eine nicht genutzte Dachfläche zum Bau und Betrieb der PV-Anlage. Im Gegenzug gewährleistet er der ewz, deren Solarstrom während der Laufzeit über den städtischen Versorger zu beziehen. 

Das neue Förderkonzept ist auf das Versorgungsgebiet des ewz begrenzt, soll aber im Laufe von 2023 gesamtschweizerisch ausgeweitet werden. heg

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