EuroAirport unterstützt Passagiere beim Klimaschutz

05. Oktober 2021 13:09

Basel - Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg bietet Passagieren die Möglichkeit, die Emissionen ihres Fluges über einen Beitrag zu Klimaschutzprojekten zu kompensieren. Dazu spannt der Betreiber mit der Stiftung myclimate zusammen. Sie stellt Rechner und Projekte bereit.

Zu den Schwerpunkten der nachhaltigen Entwicklung des Flughafens gehöre die Reduktion seiner CO2-Emissionen, erläutert das Betreiberunternehmen des EuroAirports in einer Mitteilung. In eigener Verantwortung setzt der EuroAirport dafür bereits auf Strom aus erneuerbaren Quellen. Zudem wird die eigene Fahrzeugflotte schrittweise auf Elektrofahrzeuge umgestellt.

Ab sofort bietet der EuroAirport auch den Passagieren eine Möglichkeit, die Treibhausgasemissionen ihres Fluges zu kompensieren. In Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate wird ein Rechner bereitgestellt, mit dem der CO2-Fussabdruck des individuellen Flugs berechnet werden kann. Im Anschluss kann ein entsprechender Betrag für Projekte von myclimate zur Verfügung gestellt werden. Nutzende können dabei unter verschiedenen Optionen in Schwellenländern aber auch in der Schweiz wählen.

„Fluggesellschaften, Flugzeughersteller und Flughäfen arbeiten mit aller Kraft daran, die Klimaauswirkungen von Flügen zu reduzieren und klimaneutrale Alternativen zu entwickeln“, wird Stephen Neff, CEO myclimate, in der Mitteilung zitiert. Da dies aber Zeit brauche, sei Kompensation „eine unmittelbar wirkende Massnahme, mit der sich dieser Zeitraum überbrücken lässt“.

Per Anfang 2022 will der EuroAirport zudem Kunstprojekte einsetzen, um die Sensibilität seiner Passagiere für Klimafragen zu steigern. Dazu stellen die drei Kunsthochschulen der Region Plakate, digitale Arbeiten und Skulpturen unter dem Motto Memories of the Future bereit. hs

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