ETH Zürich stellt sich in Kalifornien vor

22. April 2016 10:36

Zürich - Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich hat mehrere ihrer Errungenschaften aus der Forschung in Kalifornien vorgestellt. Besonderen Lob hat sie für den Bereich Robotik erhalten. Ziel der Veranstaltung war es, die Beziehungen zu Kalifornien stärken.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe unter dem Motto „ETH meets California“ haben sich Professoren, Forschende, Studierende, Alumni und Firmengründer der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich mit Kollegen aus Kalifornien getroffen. An verschiedenen Orten in San Francisco, Berkeley und San José haben sie herausragende Forschungsergebnisse vorgestellt, heisst es in einer Medienmitteilung.

Hervorgehoben wurde beispielsweise die Forschungs- und Entwicklungsarbeit der ETH im Bereich autonomer Flugroboter. Darunter sind etwa das sichere und umweltfreundliche Luftschiff Skye des ETH-Spin-offs Aerotain, Wingtra, ein Roboter, der wie ein Helikopter aufsteigt und landet, aber wie ein Flugzeug fliegt, und AtlantikSolar, ein unbemanntes Solarflugzeug, das mit seiner langen Flugdauer einen Weltrekord gebrochen hat.

Chris Anderson, eine der weltweit führenden Experten im Bereich der Robotik, CEO von 3D Robotics und früherer Redaktor und Leiter der Fachzeitschrift „Wired" bezeichnete die ETH Zürich als „die beste Robotik-Universität weltweit“. Die Schweiz beschrieb er als das „Silicon Valley der Robotik“. Schweizer besässen einzigartige Kompetenzen im Bereich der Mechanik, sagte Anderson. Diese hätten sich zunächst in der Mikromechanik und später in der Mechatronik gezeigt. Nun spiegele sie sich in der modernen Robotik wider.

Mit der Veranstaltungsreihe will die ETH nach eigenen Angaben ihr Netzwerk auf strategisch wichtige Regionen auszuweiten. Ihre Internationale Präsenz trage auch dazu bei, das Wachstum und den Wohlstand in der Schweiz zu fördern. ssp

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