Die Vertreterinnen und Vertreter des KSB und der ETH Zürich freuen sich auf die Zusammenarbeit. Bild: zVg/KSB

ETH und KSB zementieren ihre Zusammenarbeit

16. März 2022 12:26

Baden AG/Zürich - Das Kantonsspital Baden (KSB) und die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) haben eine langfristige Kooperation vereinbart. Das Dokument ist im Fundament für das neue Partnerhaus II des KSB einzementiert worden.  

Das Kantonsspital Baden (KSB) und die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) haben ihre langfristige Kooperation mit einem symbolischen Akt untermauert. Laut Medienmitteilung wurde das Dokument über die jetzt vereinbarte Kooperation Clinical Research ETH@KSB im Fundament des KSB-Partnerhauses II hinterlegt. Der 25 Millionen Franken teure Neubau soll im Frühjahr 2024 bezugsbereit sein. Nach Fertigstellung wird die ETH als Hauptmieter darin zwei Stockwerke beziehen.

„Das KSB und die ETH Zürich haben das Fundament für eine Zusammenarbeit gelegt, die im Schweizer Gesundheitswesen einmalig ist“, heisst es in dem einzementierten Dokument. ETH-Mitarbeitende forschen schon seit 2018 vor Ort im Kantonsspital Baden. Ziel der jetzt vereinbarten Kooperation Clinical Research ETH@KSB ist es, gemeinsame Initiativen und Forschungsprojekte zu forcieren und zu begleiten. Dabei geht es um klinische Studien sowie um die gemeinsame Auswertung von biologischem Material und gesundheitsbezogenen Daten. Die ETH plant zudem, auf dem KSB-Gesundheitscampus mehrere Professuren aufzubauen und Infrastruktur für ETH-Ausgründungen im Gesundheitswesen anzubieten.

„Unsere Immobilienstrategie sieht vor, das KSB vom Krankenhaus zum Gesundheitscampus zu entwickeln“, wird KSB-Präsident Daniel Heller zitiert. Für Professor Detlef Günther, Vizepräsident Forschung an der ETH, ist „die Nähe zum Spital von grosser Bedeutung. So können wir vom klinischen Know-how des KSB profitieren.“ Die neue digital Trial Intervention Platform (dTIP) zur datenbasierten Forschung werde von ETH und KSB gemeinsam genutzt.

Das KSB werde aber auch in Zukunft keine universitäre Grundlagenforschung betreiben, wird KSB-CEO Adrian Schmitter zitiert. „Mit unserem Spitalbetrieb können wir den Forschern ein praxisbezogenes Umfeld bieten.“ gba 

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