ETH-Rat begrüsst erfolgreiche Einführung von SCION

11. März 2022 14:00

Bern/Zürich - Der ETH-Rat zeigte sich an seiner jüngsten Sitzung zufrieden über die gelungene Einführung der an der ETH entwickelten innovativen Internettechnologie SCION in allen Institutionen des ETH-Bereichs. Auch die Lohngleichheitsanalyse zwischen Frauen und Männern sei positiv ausgefallen.

An seiner Sitzung vom 9. und 10. März 2022 hat der Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH-Rat) den erfolgreichen Abschluss des Projekts „SCION für den ETH-Bereich“ begrüsst. Diese an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelte innovative und besonders sichere Internettechnologie wurde in enger Zusammenarbeit mit der ETH-Ausgliederung Anapaya im gesamten ETH-Bereich eingeführt. Das Projekt dauerte zweieinhalb Jahre und wurde im Juni 2021 abgeschlossen.

Mittlerweile nutzen laut einer Medienmitteilung des ETH-Rats auch mehrere Schweizer Banken und andere Finanzinstitute sowie eine erste Schweizer Botschaft SCION. Auch im Schweizer Gesundheitswesen und in der Telekommunikationsbranche finde die Technologie Anklang.

Die Überprüfungen der Lohngleichheitsanalyse des ETH-Bereichs durch zwei Beratungsinstitute hat die ausgeglichene Entlohnung von Frauen und Männern bestätigt. Der Lohnunterschied lag bei den Institutionen zwischen 2,0 Prozent zugunsten der Männer und 1,4 Prozent zugunsten der Frauen. Die am 1. Juli 2020 inkraftgetretene Revision des Gleichstellungsgesetzes sieht eine zulässige Toleranzschwelle von 5 Prozent vor.

Der ETH-Rat entschied an seiner Sitzung auch über die Mittelzuteilung für das Jahr 2023. Demnach stehen dem ETH-Bereich Bundesmittel von voraussichtlich 2731 Millionen Franken zur Verfügung. Den definitiven Beschluss wird das Parlament im Dezember 2022 fassen. Der grösste Teil der Mittel wird auf die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne sowie auf die vier Forschungsanstalten Paul Scherrer Institut (PSI), Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs (Eawag) verteilt.

Schliesslich hat der ETH-Rat die geprüfte konsolidierte Berichterstattung 2021 verabschiedet. Geschäfts- und Finanzbericht werden nun dem Bundesrat zur Genehmigung vorgelegt und im Anschluss publiziert. mm

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