ETH fördert neue Forschungsideen

30. August 2019 14:29

Zürich - Mit dem Förderinstrument ETH+ unterstützt die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) neue Forschungsideen. In der aktuellen Runde wurden fünf Initiativen ausgewählt. Das Themenspektrum reicht von lebenden Materialien bis hin zu digitalen Ansätzen im Bauwesen.

Insgesamt wurden in der aktuellen Ausschreibungsrunde 25 Ideenskizzen im Rahmen von ETH+ eingereicht, wie die ETH in einer Mitteilung schreibt. Davon werden nun vier im Rahmen von ETH+ umgesetzt und eine Initiative wird ETH-Rektorin Sarah Springman als Pilotprojekt unterstellt.

Die ausgewählten Initiativen umfassen verschiedene Bereiche. Die erste Initiative will ein Expertennetzwerk bilden, um neue biologische Materialien zu entwickeln. Die zweite Initiative will ein weltweit führendes Zentrum schaffen, in dem elektronengetriebene Prozesse erforscht und auch gesteuert werden. Die dritte Initiative will Designprozesse im Bereich Architektur und Bauwesen mit Hilfe des Maschinellen Lernens, der Künstlichen Intelligenz und der Virtuellen Realität weiterentwickeln. Die vierte Initiative möchte das Fachwissen in der Schweiz im Bereich Quantenwissenschaften auf nationaler Ebene bündeln.

Die fünfte Initiative will einen neuen interdisziplinären Studiengang für Ingenieure der Zukunft schaffen. Dabei sollen junge Ingenieure mehr technisches Fachwissen erlangen sowie auch Erkenntnisse aus den Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften einbeziehen. Die Schulleitung ist laut der ETH „begeistert von dieser Idee”. Rektorin Sarah Springman möchte den Vorschlag als Pilotprojekt realisieren. 

Die ETH wird eigenen Angaben zufolge gesamthaft 41,8 Millionen Franken für die Projekte bereitstellen. Die Mittel stammen vor allem aus den Reserven. ssp

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