ETH-Bereich ist weiter erfolgreich

19. März 2021 12:18

Zürich - Der ETH-Bereich hat auch 2020 seine strategischen Ziele in Lehre, Forschung sowie Wissens- und Technologietransfer erreicht. Preise und internationale Ranglisten verdeutlichen sein hohes wissenschaft­liches Niveau. Entsprechend hat der Bundesrat den Jahresbericht des ETH-Bereichs genehmigt.

Der ETH-Bereich ist weiter auf Erfolgskurs. Er hat seine strategischen Ziele auch 2020 erreicht. Das geht aus dem Geschäftsbericht des ETH-Rats hervor. Diesen hat der Bundesrat laut seiner Medienmitteilung vom Freitag gutgeheissen und genehmigt.

Dem ETH-Bereich gehören die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne an. Ausserdem umfasst er die vier Forschungsanstalten Paul Scherrer Institut (PSI), Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee- und Landschaft (WSL), die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) sowie die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag).

International vergleichende Ranglisten belegten immer wieder die hervorragende Forschung des ETH-Bereichs, heisst es in der Mitteilung. Zudem hätten Forschende seiner Institutionen im Berichtsjahr wichtige Wissenschaftspreise gewonnen und hochdotierte Stipendien des EU-Forschungsrats einwerben können.

Die Institutionen des ETH-Bereichs trügen „substanziell“ zur Stärkung des Forschungsplatzes Schweiz bei, etwa mit dem Betrieb kostenintensiver Forschungsinfrastrukturen. Ebenso hätten die langfristige Verankerung der Energieforschung sowie Initiativen zur Digitalisierung ihren Anteil an der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Landes. Auch der Umstand, dass der ETH-Bereich mit 66 Ausgründungen von Start-ups zum dritten Mal in Folge einen neuen Rekord aufgestellt hat, wird in dem Geschäftsbericht positiv erwähnt. 

Kritisch merkt der Bundesrat an, dass die bisher getroffenen Massnahmen zum Schutz vor Mobbing, sexueller Belästigung und Diskriminierung noch zu wenig Wirkung gezeigt hätten. Das gelte auch für die Bestrebungen, den Frauenanteil zu erhöhen. Darauf solle nun gezielt eingewirkt werden. mm

Mehr zu Forschung und Entwicklung

Aktuelles im Firmenwiki