ETH-Bereich hat hohes wissenschaftliches Niveau

20. März 2020 15:06

Bern - Der Bundesrat sieht den ETH-Bereich des Landes in guter Verfassung. Bei der Erreichung der strategischen Ziele 2017 bis 2020 seien seine Institutionen gut unterwegs. Internationale Rankings und Erfolge beim Einwerben von Drittmitteln belegten sein hohes wissenschaftliches Niveau.

Im vergangenen Jahr habe der ETH-Bereich weitere Schritte zur Erreichung seiner strategischen Ziele 2017 bis 2020 getätigt, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Er hat in seiner Sitzung vom 20. März die entsprechenden Berichte und den Geschäftsbericht des ETH-Rats genehmigt. Der ETH-Bereich setzt sich aus den Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich (ETH) und in Lausanne (EPFL) sowie den vier Forschungsanstalten Paul Scherrer Institut (PSI), Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und Eidgenössische Forschungsanstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag) zusammen.

In den Kerngebieten Lehre, Forschung sowie Wissens- und Technologietransfer seien die Ziele des Berichtsjahrs erfüllt worden, schreibt der Bundesrat. Er weist zudem auf die gute Platzierung der  Hochschulen in internationalen Rankings und zahlreiche an Forschende des ETH-Bereichs vergebene Auszeichnungen im letzten Jahr hin. Sie gelten dem Bundesrat zusammen mit der Einwerbung von Drittmitteln als Beleg für „das hervorragende wissenschaftliche Niveau des ETH-Bereichs“.

Die Institutionen des ETH-Bereichs spielten „eine wichtige Rolle innerhalb der Forschungslandschaft Schweiz“, erläutert der Bundesrat in der Mitteilung weiter. Er streicht dabei den Betrieb von Forschungsinfrastruktur und Kompetenzzentren, aber auch die Federführung bei drei von sechs im letzten Jahr eingerichteten Nationalen Forschungsschwerpunkten heraus. Darüber hinaus seien „die Institutionen des ETH-Bereichs zentrale Akteure des Wissens- und Technologietransfers und tragen entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Schweiz bei“. In diesem Zusammenhang weist der Bundesrat auf den Rekordwert von 59 Ausgründungen im ETH-Bereich sowie auf 570 neue Kooperationen mit der Privatwirtschaft im letzten Jahr hin.  hs

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