Es darf getanzt werden

30. Juli 2019 14:14

Schlieren ZH - Am diesjährigen Schlierefäscht werden sich Tanzbegeisterte auf einem 15 mal 20 Meter grossen Parkett austoben können. Wer erst noch tanzen lernen will, kann direkt vor Ort einen Kurs besuchen. Die vertretenen Tanzschulen bieten vor allem Kurse in Standardtänzen an.

Der Tanzplatz am diesjährigen Schlierefäscht wird von Carlos Fernandez organisiert, informiert Sebastian Schuler in einem Artikel in der „Limmattaler Zeitung“. Der gebürtige Spanier hat in Schlieren mit seiner Lebenspartnerin Aliana Pizzi die Pizzi Dance Art Company gegründet. Die Tanzkompanie zeichnet bereits für die Durchführung diverser Grossveranstaltungen verantwortlich.

Die Idee für einen Tanzplatz auf dem Schlierefäscht habe das Organisationskomitee an ihn herangetragen, erläutert Fernandez im Artikel. „Bei einem gemeinsamen Ausflug sahen sie in einem Park einen mit Lichtgirlanden geschmückten Holzboden, auf dem Leute tanzten“, wird der Absolvent der Zürcher Tanz- und Theaterschule und Darsteller in verschiedenen Musicals dort zitiert. „Sie dachten sich sofort, dass dies auch etwas für ihr Fest wäre.“

Von Fernandez kam der Anstoss, Tanzschulen in das Programm des Tanzplatzes einzubinden. Letztendlich hätten dabei mehr Schulen Interesse gezeigt, als engagiert werden können, erläutert Fernandez. Aus rein praktischen Gründen wurde die Auswahl daher vor allem auf Standardtänze konzentriert. „Diese können alle Besucherinnen und Besucher in Strassenkleidern und Turnschuhen mittanzen“, erklärt der Profitänzer. Ergänzt wird das Angebot um Yoga-Stunden, Zumba-Lektionen und einen Hip-Hop-Kurs für Kinder und Jugendliche. Erholen können sich die Tanzbegeisterten an einer an die Tanzfläche angrenzenden Bar und in einer Lounge im Freien. hs

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