Erster Liechtensteiner Microfinance-Fonds feiert Jubiläum

13. Dezember 2018 13:41

Ruggell - Vor zehn Jahren hat Enabling Microfinance den ersten Liechtensteiner Microfinance-Fonds lanciert. Dieser hat seither in jedem Quartal eine positive Rendite erzielt, im jährlichen Durchschnitt 3,32 Prozent. 

Der EMF Microfinance Fund hat in den zehn Jahren seines Bestehens 153 Mikrofinanz-Institutionen in 51 Ländern finanziert. Insgesamt wurden Kredite mit einem Gesamtvolumen von 51,8 Millionen Dollar vergeben. Die annualisierte Rendite beträgt 3,32 Prozent, wie aus einer Präsentation des Fonds hervorgeht. 2017 waren es sogar 5,45 Prozent. In diesem Jahr wurden bis zum 31. Oktober 3,46 Prozent erzielt. Der Fonds ist zu 21,9 Prozent in Mittelamerika und der Karibik, zu 19,3 Prozent in Ostasien und im Pazifik und zu 17,6 Prozent in Südamerika investiert.

Der Fonds geht auf die Microfinance Initiative Liechtenstein zurück, die bereits 2006 mit Unterstützung der Regierung, des Liechtensteinischen Bankenverbandes, der Universität Liechtenstein und anderen Partnern lanciert worden war. Parallel dazu wurde an der Universität das Forschungsprojekt Microfinance –possibilities and limits of a new asset class durchgeführt. Der Fonds wurde 2008 von der Enabling Microfinance AG lanciert, die zu 100 Prozent der EMF Enabling Microfinance Foundation gehört. Der Sammelstiftung gehören unterem die Hilti Foundation, Fleming Family & Partners und die Medicor Foundation an. Sie leistet unter anderem technische Unterstützung für kleinere und mittlere Mikrofinanz-Institutionen. 

Mikrofinanz als Anlageklasse geht auf den Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus aus Bangladesh zurück. Sie verbindet Hilfe zur Selbsthilfe mit stabilen Erträgen für Anleger. stk

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