Erster Digital-Gipfel fördert Austausch

05. November 2018 12:56

Zürich - Am 5. und 6. November findet der erste Digital-Gipfel statt. Dieser bringt namhafte Gäste aus Wirtschaft und Politik nach Zürich. Mit dabei ist etwa auch Sascha Zahnd von Tesla. Laut Mitveranstalter und EY Schweiz-Chef Marcel Stalder muss die Innovation in der Schweiz stärker finanziert werden.

Der Schweizer Digital-Gipfel findet dieses Jahr zum ersten Mal statt. Im Rahmen der Veranstaltung treffen sich am 5. und 6. November nationale und internationale Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Mit dabei sind etwa Sascha Zahnd, Leiter des Bereichs Global Supply Chain bei Tesla, Alexander Karp, Mitgründer und Chef der kalifornischen Softwarefirma Palantir, Ulrich Spiesshofer, Chef des Technologiekonzerns ABB, und Philipp Metzger vom Bundesamt für Kommunikation. Organisiert wird der Gipfel von Marc Walder, Gründer der Standortinitiative digitalswitzerland und Chef von Ringier, sowie Marcel Stalder, Chef von EY Schweiz.

„Die Idee ist es, dass Topleute aus ­Politik und Wirtschaft mit denen grosser Technologiefirmen zusammenkommen“, erklärt Stalder in einem Interview mit der „Handelszeitung“. Dort äussert sich der EY Schweiz-Chef auch zum Stand der Digitalisierung in der Schweiz. Obwohl die Schweiz Innovationsweltmeisterin sei, seien viele Arbeitsplätze in Tel Aviv oder Berlin angesiedelt, weil die Innovation in der Schweiz nicht ausreichend finanziert werde, erklärt er. „Wir müssen schauen, dass das Kapital der Innovation folgt“, betont er. Ausserdem müssten Plattformen gebaut werden. „Die Zukunft wird eine ökosystembasierte Wirtschaft sein, die Vergangenheit war eine brand-wettbewerbsbasierte Wirtschaft.“

Gleichzeitig lobt Stalder die Schweizer Politik: „Ehrlich gesagt, wurde ich von unserem Bundesrat in den letzten Monaten immer wieder positiv beeindruckt“. Er hebt etwa hervor, dass sich die Bundesräte Ueli Maurer und Johann Schneider-Ammann stark für die Digitalisierung einsetzen. Zum Beispiel in Bezug auf die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion sei Schneider-Ammann „eine treibende Kraft beim Zusammenführen etablierter und neuer Player“. ssp

Aktuelles im Firmenwiki