ENGIE investiert in Biogas

Der französische Energiekonzern ENGIE investiert in der Heimat massiv in die Biogasproduktion. Wie ENGIE-Chefin Isabelle Kocher anlässlich der Einweihung der Methanisierungsanlage Beauce Gâtinais Biogaz in der Region Centre-Val de Loire erklärte, will ENGIE in den nächsten fünf Jahren insgesamt 800 Millionen Euro investieren. Bis 2030 sollen es sogar 2 Milliarden Euro sein, die Investitionen der Partnerunternehmen eingeschlossen, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens. Ziel ist es, bis 2030 ein jährliches Biogasvolumen von 5 Terawattstunden zu erzeugen. Die Gestehungskosten sollen in dieser Zeit um 30 bis 40 Prozent sinken und damit diejenigen von Erdgas erreichen. ENGIE sieht seine Rolle vor allem in der Standardisierung, dem Übergang zur Massenproduktion und in der Digitalisierung der Projekte. 

„Das zunehmend grüne Gas hat seinen Platz in der Dekarbonisierung unseres Landes“, wird Isabelle Kocher in der Mitteilung zitiert. Es könne im eigenen Land hergestellt werden, sei leicht zu speichern und stehe rund um die Uhr zur Verfügung. Damit bilde es einen wichtigen Bestandteil der Energiewende, so Kocher. stk