Engadiner Hotels werden nachhaltiger

22. Juni 2020 12:15

Chur - Grosse Teile der Hotellerie in der Seenregion Maloja-Sils-Silvaplana wollen die Nachhaltigkeit in ihren Betrieben fördern und verankern. Die Fachhochschule Graubünden unterstützte sie bei der Umsetzung vor Ort.

Die Hotels der Oberengadiner Seenregion Maloja-Sils-Silvaplana möchten der gestiegenen Nachfrage ihrer Gäste entsprechen und nachhaltiger werden. Dabei werden sie vom Hotelierverein Maloja-Sils-Silvaplana unterstützt. Begleitet wurden sie in diesem Prozess vom Institut für Tourismus und Freizeit der Fachhochschule (FH) Graubünden. Gefördert wurde er durch die Neue Regionalpolitik (NRP). Durch dieses Projekt haben sich 60 Prozent der Mitglieder des Hoteliervereins für mehr Nachhaltigkeit entschieden. Sie stehen für fast 80 Prozent der Bettenkapazität in dieser Region. 

Laut einer Medienmitteilung der FH Graubünden wurden ihnen zunächst in Workshops verschiedene mögliche Handlungsfelder aufgezeigt. Danach wurde in weiteren Workshops der Rahmen zur Erarbeitung und Implementierung konkreter Massnahmen erarbeitet. Dabei standen nicht nur einzelbetriebliche, sondern auch Kooperationsmassnahmen im Fokus.

So können etwa Gäste des Hotels Maria jetzt angeben, wie oft sie ihre Bettwäsche gewechselt haben möchten. Im Parkhotel Margna wird warmes Wasser über nachhaltige Holzpellets produziert. Das Chesa Randolina plant ein eigenes Gewächshaus auf seinem Grundstück.

Neben diesen Einzelmassnahmen wurde auch der Grundstein für eine langfristige Kooperation zwischen den Hotels gelegt. „Gerade in der Kooperation zwischen verschiedenen Hotels liegen grosse Chancen für nachhaltige Entwicklungen“, etwa bei der Mobilität der Gäste, heisst es in der Mitteilung. mm

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