EnergieSchweiz wird verlängert

Das Aktionsprogramm EnergieSchweiz läuft seit 2001 und dient als Plattform für die Sensibilisierung, Beratung, Bildung und Qualitätssicherung in der Energieeffizienz und bei den erneuerbaren Energien. Wie der Bundesrat mitteilt, hat er am Freitag den strategischen Auftrag für die Weiterführung in den Jahren 2021 bis 2030 genehmigt. Allerdings will er die Bundesmittel von bisher maximal jährlich 55 Millionen Franken auf 44 Millionen Franken herunterfahren. Das Programm soll durch Partnerschaften mit der privaten Wirtschaft vermehrt Drittmittel mobilisieren.

Der Bundesrat hat für das kommende Jahrzehnt drei Schwerpunkte festgelegt: die Mobilität von Privaten und Unternehmen, die zusammen für 34 Prozent des Endenergieverbrauchs stehen, die Gebäudeeffizienz und erneuerbare Energien für Private – private Haushalte stehen für 23 Prozent des Endenergieverbrauchs – und schliesslich Anlagen und Prozesse in der Industrie und bei den Dienstleistungen, die insgesamt 17 Prozent des Endenergieverbrauchs ausmachen. 

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation wird Ende 2019 die konkreten Massnahmen festlegen. Dafür wird es Gespräche mit den Kantonen, Gemeinden, Verbänden und Organisationen und Partnern in der Wirtschaft führen. stk