Ems setzt in schwierigem Umfeld auf Innovation

07. Juni 2022 15:48

Domat/Ems GR - Die Ems-Gruppe bestätigt ihre Jahresprognose trotz des schwierigen Marktumfelds. Innovative Neugeschäfte sind erfolgreich eingeführt worden. Der Bündner Spezialchemieriese will Forschungsprojekte nun „erst recht“ vorantreiben.

Die Ems-Gruppe sieht sich trotz des „widrigen Umfelds“ auf Kurs. Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundene Verteuerung von Energie- und Rohstoffpreisen würden zwar zu Herausforderungen führen. Zudem habe der Lockdown in China die Produktion beeinträchtigt. Insgesamt konnte das Unternehmen seine Lieferfähigkeit dennoch sicherstellen, wie es in einer Medienmitteilung schreibt.

In ihrer Mitteilung hebt die Ems-Gruppe insbesondere die erfolgreiche Umsetzung von innovativen Neugeschäften hervor. Diese seien erfolgreich in die weltweiten Märkte eingeführt worden. Zudem will das Spezialchemieunternehmen seine weiteren geplanten Forschungs- und Entwicklungsprojekte nun „erst recht“ vorantreiben. Mit diesen will es neue Chancen am Markt wahrnehmen.

Ausserdem wird weiter investiert. So befindet sich das Investitionsprogramm zur Steigerung der Kapazität in Domat/Ems in der Umsetzung. Auch andere Produktionsstandorte werden ausgebaut – unter anderem in China.

Im ersten Quartal 2022 hat die Ems-Gruppe den Umsatz um 12,7 Prozent auf 638 Millionen Franken gesteigert. Das Unternehmen erwartet, dass sich in der zweiten Jahreshälfte die aktuell verunsicherte Konsumstimmung in den Absatzmärkten wieder etwas beruhigt. Für das Gesamtjahr 2022 rechnet Ems unverändert mit einem Nettoumsatz und einem Betriebsergebnis (EBIT) leicht über dem Vorjahr. ssp

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