Mit ihrer Initiative will EMS-Chefin Magdalena Martullo-Blocher Coiffeure unterstützen, damit sie bald wieder Kundinnen und Kunden bedienen dürfen. Mit Gesichtsmasken. Bild: zVg

Ems-Chemie organisiert Masken für Coiffeure

14. April 2020 11:42

Domat/Ems GR - Bei der schrittweisen Wiedereröffnung von Geschäften dürften Gesichtsmasken eine wichtige Rolle spielen. Das Bündner Unternehmen Ems-Chemie organisiert nun Masken aus China für Coiffeure. Sie werden über eine neue Internetseite zur Verfügung gestellt.

Magdalena Martullo-Blocher, Chefin des Bündner Unternehmens Ems-Chemie, will das Coiffeur-Gewerbe in der Corona-Krise unterstützen. Gemeinsam mit ihrem persönlichen Coiffeur hat sie ein Konzept initiiert, das aufzeigt, wie Coiffeure ihre Arbeit schrittweise wieder aufnehmen könnten. Coiffure Suisse hat dieses am vergangenen Mittwoch an den Bundesrat weitergeleitet.

Das Konzept sieht vor, dass nur die Hälfte der Coiffeurstühle besetzt wird. Ausserdem sollen Coiffeure mit Masken und Handschuhen arbeiten und auf Einweg-Umhänge setzen. Weil Gesichtsmasken als Mangelware gelten, will Martullo-Blocher Coiffeure bei deren Besorgung unterstützen. Laut einer Medienmitteilung hat sie Masken für Coiffeure in der deutsch-, rätoromanisch- und italienischsprachigen Schweiz aus China bestellt und deren Transport in die Schweiz organisiert.

Sobald der Bundesrat die Wiederaufnahme der Tätigkeit der Coiffeure erlaubt, werden die Masken unter Coiffeurmasken.ch zur Verfügung gestellt, heisst es. Die Selbstkosten für Coiffeure betragen den Angaben zufolge 90 Rappen pro Stück zusätzlich Mehrwertsteuer und Versand.

Martullo-Blocher unterstützt den Angaben zufolge unter anderem auch das Gesundheitswesen mit Lieferungen. ssp

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