Elternberatung Graubünden wird jetzt regional organisiert

22. Juni 2020 14:45

Chur - Im Kanton Graubünden heisst die bisherige Mütter- und Väterberatung ab dem 1. Juli Elternberatung. Zugleich wird sie neu organisiert, um regionalen Besonderheiten im Kanton Rechnung zu tragen. Verantwortlich bleibt das Gesundheitsamt in Chur.

Die Beratung von Eltern und Betreuung von Kindern bis zum 5. Geburtstag bekommt im Kanton Graubünden eine neue organisatorische Grundlage. Dabei steht laut einer Mitteilung das Grundangebot der Gesundheitsförderung und Prävention weiterhin im ganzen Kanton zur Verfügung, wird aber regional organisiert mit sieben Trägern der Gesundheitsversorgungsregionen Churer Rheintal, Engiadina Bassa/Val Müstair, Surselva, Mesolcina/Calanca, Oberengadin/Valposchiavo/Bregaglia, Prättigau/Davos, Heinzenberg/Domleschg/Hinterrhein/Albula/Oberhalbstein. Bislang wurde die Elternberatung zentral über die Fachstelle KJBE (Kinder und Jugendliche betreuen, begleiten, bestärken) organisiert. Eine umfassende Situationsanalyse zeigte die Notwendigkeit einer Neuorganisation auf.

Die Elternberatung ist ein familienunterstützendes Angebot und die erste Anlaufstelle für Fragen aller Art von der Geburt des Kindes bis zum 5. Geburtstag. Das Beratungsangebot deckt die Themen Entwicklung und Erziehung, Stillen, Ernährung, Bewegungsförderung, Gesundheitsförderung und Prävention, Kinderschutz sowie Familie ab. Nebst den Beratungsgesprächen auf Termin und Hausbesuchen sind offene Beratungen, die ohne Voranmeldung zugänglich sind, möglich. Zudem können die Eltern von telefonischer Beratung oder Unterstützung via E-Mail profitieren. Die Beratung ist jederzeit freiwillig, vertraulich und kostenlos.

Die Beraterinnen sind ausgebildete Fachpersonen aus dem Gesundheits- oder Sozialbereich mit langjähriger Erfahrung. Sie sind in ihrer Region sowie untereinander gut vernetzt und die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen ist gewährleistet. gba

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