Einmaleffekte belasten Ergebnis von SIX

09. März 2022 12:36

Zürich - Die SIX-Gruppe hat ihren Betriebsertrag 2021 um knapp 9 Prozent auf fast 1,5 Milliarden Franken gesteigert. Wachstumstreiber war die erstmals voll integrierte spanische Börse. Einmaleffekte im Zusammenhang mit Worldline senkten jedoch Betriebs- und Reingewinn im Jahresvergleich.

Einer Mitteilung der SIX-Gruppe zufolge hat die Schweizer Börsenbetreiberin im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsertrag von knapp 1,50 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum um 8,9 Prozent. Als Wachstumstreiber streicht SIX die Mitte 2020 übernommene spanische Börse (Bolsas y Mercados Españoles, BME) heraus, deren Erträge erstmals für das gesamte Geschäftsjahr zum Ergebnis beitrugen.Worldline

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT lag mit 147,2 Millionen Franken dagegen um 71,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn fiel um 83,2 Prozent auf 73,5 Millionen Franken zurück. Hintergrund sind die Entwicklungen beim am Ergebnis assoziierten Unternehmen Worldline. Hier fiel für SIX im Berichtsjahr durch eine Wertminderung ein Verlust von 102,1 Millionen Franken an. Im Vorjahr hatte der Verkauf eines Teils der Worldline-Aktien das Finanzergebnis von SIX dagegen stark gesteigert.

Unter den wichtigsten Erfolgen des Geschäftsjahrs 2021 nennt SIX in der Mitteilung die Inbetriebnahme der SIX Digital Exchange. Zudem hat die Gruppe zwei Akquisitionen im Bereich Finanzinformation abgeschlossen. Fusionen und Übernahmen seien für die Gruppe auch zukünftig von zentraler Bedeutung, schreibt SIX. Die Wachstumsstrategie des Unternehmens soll unter anderem Skaleneffekte und Synergien hervorbringen, mit denen die Kosten gesenkt werden können. In diesem und den nächsten beiden Jahren strebt SIX ein Umsatzwachstum von jährlich mehr als 4 Prozent an. hs

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