Eigenheime sind im Aargau teurer geworden

13. November 2020 11:57

Aarau - Die Aargauische Kantonalbank stellt in ihrem neuen Immobilienbarometer fest, dass der Immobilienmarkt im Kanton bislang der Corona-Krise getrotzt hat. Eigenheime sind in den vergangenen zwölf Monaten teurer geworden. Allerdings ist auch der Leerstand gestiegen.

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) vermeldet in ihrem aktuellen Immobilienbarometer eine steigende Nachfrage für Wohneigentum im Kanton. In den vergangenen zwölf Monaten sind die Preise für Eigenheime demnach um 2,5 Prozent gestiegen. Die Corona-Krise habe sich also nicht negativ ausgewirkt, sondern scheinbar den Wunsch nach eigenen vier Wänden verstärkt, schreibt die AKB.

Laut der Aargauischen Kantonalbank bereitet der „abermals gestiegene“ Leerstand hingegen Sorgen. So seien am Stichtag zum 1. Juni 2020 insgesamt 8733 ungenutzte Wohneinheiten registriert worden. Die Leerwohnungsziffer ist somit innerhalb von zwölf Monaten von 2,6 Prozent auf 2,7 Prozent gestiegen. Insgesamt 85 Prozent der leerstehenden Objekte sind Mietwohnungen. Dennoch seien „die in Inseraten ausgeschriebenen Mietpreise noch nicht auf breiter Front ins Rutschen geraten“. jh

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