Economiesuisse stellt Klimaprogramm vor

03. Februar 2021 13:27

Zürich - Economiesuisse hat sein „Klimaprogramm der Wirtschaft“ vorgestellt. Zudem fordert der Wirtschaftsdachverband an seiner Jahresmedienkonferenz die sofortige Einsetzung eines nationalen Krisenstabs. Er soll das Krisenmanagement in der Pandemie verbessern.

An seiner Jahresmedienkonferenz hat economiesuisse das „Klimaprogramm der Wirtschaft“ präsentiert. Es enthält neun Aktionsfelder mit konkreten Handlungsanweisungen zur Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2050. „In der Klimapolitik versteht sich die Schweizer Wirtschaft als Teil der Lösung“, wird Monika Rühl, Vorsitzende der Geschäftsleitung, in einer Medienmitteilung des Verbands zitiert. „Mit Innovationen und effizienten Technologien kann sie massgeblich zur Reduktion von Treibhausgasen und damit zur Lösung des Klimaproblems beitragen.“ 

Vor diesem Hintergrund trage economiesuisse die parlamentarische Revision des CO2-Gesetzes mit. Dies, „obwohl die Ausgestaltung des Gesetzes in einigen wesentlichen Punkten nicht seinen Vorstellungen entspricht“.

Zudem fordert economiesuisse die sofortige Verbesserung im Krisenmanagement der Pandemie. Um gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen Bund und Kantonen künftig zu vermeiden, brauche es einen nationalen Krisenstab. Er müsse direkt dem Bundesrat unterstellt sein und schnell entscheiden und handeln können. Die Impfkampagne sei jetzt „rasch und entschieden auszurollen“.

Schliesslich unterstrich economiesuisse erneut sein Ja zu den beiden Vorlagen, die am 7. März zur Abstimmung kommen: über das Freihandelsabkommen mit Indonesien und die elektronischen Identifizierungsdienste. mm

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