economiesuisse fordert Taten in der EU-Politik

03. Februar 2022 15:04

Bern - Der Wirtschaftsdachverband economiesuisse fordert den Bundesrat in der EU-Politik zum Handeln auf. Als mögliche Lösung schlägt er einen sektoriellen Ansatz vor. Gerade für die Exportwirtschaft müssten die Rahmenbedingungen verbessert werden.

Der Bundesrat soll die Europapolitik deblockieren und den Fortbestand des bilateralen Weges sichern. Dies fordert der Wirtschaftsdachverband economiesuisse in einer Medienmitteilung anlässlich seiner Jahresmedienkonferenz am 3. Februar. „Es ist Zeit, jetzt zu handeln”, wird economiesuisse-Präsident Christoph Mäder darin zitiert. Die Europolitik würde sich seit dem Abbruch der Verhandlungen zum Rahmenabkommen in einer Krise befinden, durch die „fortschreitende Erosion“ käme der Wirtschaftsstandort Schweiz zu Schaden, so economiesuisse.

Um gerade die Rahmenbedingungen für die Exportwirtschaft zu verbessern, schlägt der Verband einen sektoriellen Ansatz vor. Dazu sei ein allgemeines Abkommen zur Regelung an der Marktteilnahme notwendig. Parallel dazu könnten dann weitere Lösungen erarbeitet werden, „etwa durch den konsequenten Ausbau des Freihandelsnetzes oder durch Teilnahme an plurilateralen Freihandelszonen mit Schwerpunkt Pazifik-Asien“. Den grössten Handlungsbedarf sieht economiesuisse für die Bereiche Börsen und Banken, Medizinaltechnik, Forschung und Stromversorgung. jh

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