Drohne fliegt wieder über Zürichsee

Nun habe die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) die Ursache des Unfalls vom 25. Januar geklärt, informiert die Schweizerische Post in der entsprechenden Mitteilung. Danach hat wahrscheinlich ein Kurzschluss die Stromversorgung der Drohne zum GPS unterbrochen. In solchen Fällen lösen die von dem amerikanischen Unternehmen Matternet hergestellten Drohnen eigenständig eine Notlandung aus, wird in der Mitteilung weiter erläutert.

Nach der Klärung der Unfallursache hat Matternet die Drohnen nachgerüstet, um einen zweiten Vorfall dieser Art auszuschliessen. Die unbemannten Fluggeräte verfügen nun über zwei Systeme mit GPS, Kompass und dem dazugehörigen Stromkreislauf. Die Änderungen wurden bereits im März vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) abgenommen.

Erstmals hatten Post und Matternet im Juni vergangenen Jahres eine Drohne zum Transport von Laborproben eingesetzt. Der Flug über den Zürichsee bringt seine Fracht fünfmal schneller ans Ziel als ein auf die Nutzung der Strasse rund um das Seebecken angewiesenes Fahrzeug. Auch in Lugano und Bern setzt die Post Drohnen im Dienste der Medizin ein. Bis zum Absturz am 25. Januar waren dabei mehr als 3000 Flüge erfolgreich absolviert worden. hs