docdok.health ist an Corona-Forschungsprojekt beteiligt

27. Mai 2020 10:04

Basel - Ein Forschungsprojekt untersucht die Verbesserung des Zustandes von Patienten, die wegen COVID-19 im Spital waren. Das Basler Unternehmen docdok.health steuert die Smartphone-App für das Projekt bei.

Das neue Forschungsprojekt über die Folgen einer Corona-Infektion ist vom CAir Konsortium lanciert worden, zu welchem neben docdok.health unter anderem das Universitätsspital Zürich (USZ) und die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) zählen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Laut der Mitteilung von docdok.health wird das Projekt zudem von AstraZeneca Schweiz unterstützt. Die Forschungspartner wollen dabei die „die ​Verbesserung der Symptome, Lungenfunktion und Lebensqualität bei Personen, welche aufgrund einer Corona (SARS-CoV-2) Infektion und damit verbundenen schweren Lungenerkrankung bis hin zum Lungenversagen hospitalisiert wurden“, untersuchen.

Dazu werden einerseits Patienten nach dem Spitalaustritt aus dem USZ befragt. Dabei wird eine Smartphone-App von docdok.health genutzt. Und andererseits wird ein Heimmonitoringsystem eingesetzt, um die Patienten zu begleiten. Dieses System besteht aus „einem Messgerät für die Lungenfunktion, einem Aktivitätsarmband, einem Luftqualitätsmesser und einem Smartphone“. Dieses CAir Desk genannte System wurde ursprünglich für eine Langzeitbetreuung von Menschen mit einer chronischen Lungenkrankheit entwickelt.

Die Ärzte des USZ können die Daten von beiden Ansätzen von ihrem Arbeitsplatz aus studieren. Dazu werden sie von docdok.health aufbereitet und übersichtlich auf einer entsprechenden Benutzeroberfläche dargestellt. Das 2017 gegründete Basler Unternehmen entwickelt Lösungen, welche eine nutzenorientierte Gesundheitsversorgung vorantreiben. Mit der dazu entwickelten Plattform können patientengenerierte Gesundheitsdaten erhoben und bereitgestellt werden. Diese Plattform wird heute bereits in fünf Ländern sowohl im klinischen Alltag als auch in Studien eingesetzt. jh

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