DKSH erwartet höheres Betriebsergebnis

16. Juli 2019 12:21

Zürich - Die Umsätze von DKSH sind im ersten Halbjahr 2019 im Jahresvergleich konstant geblieben. Der Wegfall des Healthcare-Geschäfts in China und Restrukturierungskosten im Bereich Konsumgüter warfen den operativen Gewinn zurück. Das zweite Halbjahr soll den Rückgang überkompensieren.

Einer Mitteilung von DKSH zufolge hat der Zürcher Marktexpansionsdienstleister im ersten Halbjahr 2019 einen auf Vorjahresniveau liegenden Umsatz in Höhe von 5,6 Milliarden Franken erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel im selben Zeitraum um 20,6 Prozent auf 110,7 Millionen Franken zurück. In der Mitteilung führt DKSH dies auf den Ausstieg des Konzerns aus dem Healthcare-Geschäft in China und Restrukturierungskosten im Bereich Konsumgüter zurück. Unter Ausklammerung dieser Bereiche habe das Betriebsergebnis um 1,3 Prozent auf 124,0 Millionen Franken gesteigert werden können, schreibt DKSH.

„Mit dem Wegfall des Healthcare-Geschäfts in China und der Restrukturierung im Bereich Konsumgüter haben wir wichtige Schritte unternommen, um DKSH besser für die Zukunft aufzustellen“, wird DKSH-CEO Stefan P. Butz in der Mitteilung zitiert. „Aufgrund der Entwicklungen der einzelnen Geschäftseinheiten und eingeleiteten Massnahmen erwarten wir eine bessere zweite Jahreshälfte und für 2019 auf Gruppenstufe einen erhöhten operativen Gewinn.”

Ein besonders gutes Ergebnis konnte DKSH im Berichtshalbjahr in der Geschäftseinheit Spezialrohstoffe ausweisen. Hier wurde das Betriebsergebnis bei einem Umsatz von 504,2 Millionen Franken um 12,3 Prozent auf 44,6 Millionen Franken gesteigert. Der höchste Umsatz wurde auch nach dem Wegfall des Geschäfts in China mit 2,93 Milliarden Franken von der Geschäftseinheit Healthcare erzielt. hs

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