Digitalisierung wird in der Baubranche zunehmen

09. März 2020 10:44

Schlieren ZH - Schon heute spielen digitale Anwendungen in Immobilien eine wichtige Rolle. Dieser Trend wird weiter zunehmen, sagt Zühlke-CEO Nicolas Durville in einem Medienbeitrag. Dabei mahnt er an, den Nutzen der Anwendungen nicht aus den Augen zu verlieren.

Digitale Anwendungen zeigen sich im Immobilienbereich in erster Linie in den sogenannten Smart Buildings. Nicolas Durville, CEO von Zühlke, beschäftigt sich in einem Beitrag der „Handelszeitung“, welcher auf der Internetseite des Schlieremer Innovationsdienstleisters veröffentlicht wurde, mit diesen intelligenten Gebäuden. Dabei zeigt er auf, wie unterschiedlich sich die Digitalisierung in verschiedenen Gebäudearten niederschlägt.

Seien es innovative Raumkonzepte in Wohnhäusern, personalisierte Angebote auf dem Smartphone in Geschäften oder auch neuartige Geschäften in Überbauungen, in welchen die Kunden ihre Einkäufe selber einscannen und per Kreditkarte bezahlen. Durville weist zudem darauf hin, dass Gebäude normalerweise einen langen Lebenszyklus aufweisen. Daher ist es wichtig, sich schon in der Planungsphase Gedanken über den Nutzen der digitalen Anwendungen zu machen.

Das betrifft zum Beispiel die technische Seite. „Wenn nun vermehrt digitale Technologie verbaut wird, muss darauf geachtet werden, dass die Software weiterentwickelt wird und einfach auf die häufig fix montierte Hardware installiert werden kann“, sagt Durville. Der Zühlke-CEO geht zudem davon aus, dass in der Schweiz „in den nächsten Jahren vermehrt volldigitalisierte Bauprojekte umgesetzt“ werden. Auch hierbei müsse der Nutzen der verwendeten Technologie im Fokus bleiben. „Nur was einen echten Mehrwert für die Nutzer liefert und sich wirtschaftlich rechnet, wird sich auch nachhaltig durchsetzen“, so Durville. jh

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