Dietikon will Smart City-Strategie definieren

07. Mai 2020 12:40

Dietikon ZH - Die Arbeit der Standortförderung Dietikon war in den vergangenen Monaten von der Corona-Krise geprägt. Viele Projekte mussten verschoben werden. Die Planungen hinsichtlich einer sogenannten Smart City laufen hingegen weiter.

Die Standortförderung Dietikon blickt in einer von der Stadt veröffentlichten Zwischenbilanz auf die vergangenen Monate zurück. „Veranstaltungen wie der Frischmarkt und der Frühlingsmarkt oder Aktionen aus dem Ideenwettbewerb ‚Mitenand für Dietike‘ mussten abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden“, heisst es darin exemplarisch für den Einfluss, den die Corona-Krise in den vergangenen Monaten hatte. Die Kampagne „Corona geht uns alle an“, durch welche zur Unterstützung der lokalen Geschäftsbetriebe aufgerufen wurde, habe bei „Detailhandel, Gewerbe und der Bevölkerung positiven Zuspruch“ gefunden, so die Standortförderung.

Diese weist auch darauf hin, dass im Hintergrund weitere Projekte vorangetrieben worden sind. Dies betrifft auch die Entwicklung Dietikons zu einer intelligenten Stadt. Der Dietiker Stadtrat hat sich in seinem Regierungsprogramm 2018 bis 2022 „für ein digital und sozial vernetztes Stadtgebiet sowie für vernetzte Mobilität“ ausgesprochen. Daher beschäftigen sich nun verschiedene Ämter der Stadtverwaltung bereits mit entsprechenden Projekten. Darüber hinaus wird nun unter Koordination der Standortförderung eine Smart City-Koordinationsgruppe eingerichtet. Diese soll einerseits alle Aktivitäten im Rahmen der Smart City-Bestrebungen koordinieren und andererseits eine Smart City-Strategie definieren. jh

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