Dietiker Stadtrat sieht sich auf Kurs

14. Mai 2020 11:54

Dietikon ZH - Die Stadtregierung von Dietikon zieht eine Halbzeitbilanz. Von 64 zum Legislaturbeginn geplanten Massnahmen sind demnach 40 bereits umgesetzt oder begonnen worden. Die restlichen 24 sollen in den nächsten zwei Jahren angegangen werden.

Der Stadtrat von Dietikon hatte sich vor zwei Jahren das Ziel gesetzt, „den Wandel im Limmattal positiv zu nutzen und Dietikon für alle Gesellschafts- und Altersgruppen als attraktiven Wohn- und Arbeitsort zu positionieren“, wie es in einer Mitteilung der Stadt Dietikon heisst. Dazu hat er 64 Massnahmen definiert, die in insgesamt fünf Themenfeldern angesiedelt sind: Siedlung und Mobilität, Finanzen und Wirtschaft, Natur und Freizeit, Gesellschaft, Service public. Nun zieht die Stadtregierung eine positive Halbzeitbilanz, das Regierungsprogramm sei „auf Kurs“.

Zu den positiven Entwicklungen zählt im Bereich Siedlung und Mobilität „die Planung des digital vernetzten Stadtgebietes und der Mobilität unter dem Stichwort ‚Smart City‘“. Durch die Zusammenarbeit mit EKZ würden sich hier „ganz neue Möglichkeiten“ für die Planung des Stadtteils Niderfeld ergeben. Im Bereich Finanzen und Wirtschaft werden der seit zwei Jahren unveränderte Steuerfuss von 123 Prozent und der sich im Gleichgewicht befindliche Finanzhaushalt hervorgehoben. „Diese Strategie soll grundsätzlich auch für die kommenden Jahre weiterverfolgt werden, auch wenn sich das Umfeld seit Beginn der Corona-Krise natürlich deutlich verändert hat“, so die Mitteilung.

Neben Raumkapazitäten für den Sport setzt sich der Stadtrat im Bereich Freizeit und Natur auch für die Kulturraumentwicklung ein. Dabei soll die Zehntenscheune „zu einem attraktiven Aufenthalts- und Veranstaltungsbereich im Zentrum von Dietikon werden und gleichzeitig das historische Zentrum beleben“. Das Vorhaben soll noch in diesem Jahr zur Abstimmung gebracht werden. Im Bereich Gesellschaft wird die Plattform Studio Dietikon weitergeführt. Nachdem im Austausch mit der Gesellschaft im vergangenen Jahr ein sogenannter Werkzeugkasten für die Freiraumgestaltung geschaffen wurde, sollen in diesem Jahr konkrete Freiräume in den Quartieren gestaltet werden. Und im Bereich Service public wird in der Mitteilung auf die wiederholt erhaltene Auszeichnung mit dem Energiestadt-Label-Gold und auf das neue Informations- und Leitsystem hingewiesen. jh

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