Der Jura verfügt über grosse Baulandreserven

14. November 2019 12:55

Delémont - Der Kanton Jura verfügt über 544 Hektaren Baulandreserven. Das geht aus einer Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) hervor. Sie hat den Gemeinden nun ein detailliertes Inventar vorgelegt.

Der Kanton Jura hat noch Platz. Eine Studie der ETH zeigt nun auf, um wie viel Platz es sich handelt und wo genau er sich befindet. Sie stützt sich auf die Methode Raum+, mit der bisher bereits die Baulandreserven in der Ost- und der Zentralschweiz untersucht worden sind. Laut der Studie machen die Baulandreserven im Kanton Jura 544 Hektaren auf 2782 Grundstücken aus, heisst es in einer kantonalen Mitteilung. Das entspricht 15 Prozent der gesamten Bauzonen im Kanton. 

Rund die Hälfte der Flächen liegt im Bezirk Porrentruy, der etwa ein Drittel der Einwohner und der Beschäftigten stellt. 45 Prozent der Reserven liegen in Gebieten, die bereits stark überbaut sind. 67 Grundstücke weisen eine Fläche von mehr als einem Hektar auf; zusammen machen sie 26 Prozent der Reserve aus. Ebenfalls 26 Prozent der Baulandreserven liessen sich unmittelbar nutzen. Und 25 Prozent der Reserven liegen in Gewerbegebieten.

Die Gemeinden können das nun vorliegende Inventar für die Raumentwicklung nach innen nutzen. stk

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