Das Smartphone wird zum Einkaufsplatz

16. November 2017 13:24

Zürich - Mobile Shopping wird immer beliebter. Wenn es jedoch ums Bezahlen geht, greifen Schweizer eher auf Kreditkarte oder Banküberweisung zurück. Vom Onlinehandel erwarten sie Gratisversand und kostenlose Rücknahme.

Die Institute für Digital Business und Strategisches Management der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) haben gemeinsam mit der Schweizerischen Post das aktuelle „Schweizer E-Commerce Stimmungsbarometer“ erstellt. Dafür wurden über 12.000 Konsumenten befragt, schreibt die HWZ in der Mitteilung zum Barometer. 

Den Ergebnissen zufolge wird das Smartphone heute von 33 Prozent oft oder immer zum Einkaufen benutzt, vor zwei Jahren lag dieser Wert nur bei 17 Prozent. Weitere 25 Prozent kaufen heute zumindest gelegentlich über das Smartphone ein. 

Wenn es jedoch um das Bezahlen im Onlinehandel geht, ziehen die Käufer klassische Zahlungsmittel wie Rechnung oder Kreditkarte vor. Mobile Bezahlanwendungen wie Twint oder Apple Pay werden nur von 17 Prozent genutzt. 

Die Vermeidung zusätzlicher Kosten spielt für acht von zehn Käufern eine grosse Rolle. Sie erwarten vom Onlinehandel Gratisversand und kostenlose Rücksendemöglichkeiten für die bestellten Produkte. Eine Zustellung am Morgen wird von 23 Prozent der Befragten für wichtig befunden. 

Bei den beliebtesten digitalen Marktplätzen haben Amazon und ricardo.ch die Nase vorn. Der chinesische Anbieter AliExpress bringt es mittlerweile auf 15 Prozent, der Schweizer Marktplatz Siroop wird von 10 Prozent der Befragten zumindest gelegentlich genutzt. Auf dem auf Zürich und Bern ausgerichteten Marktplatz Kaloka kaufen 4 Prozent ein. hs

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