Das Projekt Modellstadt von 13 Gemeinden ist gestartet 

13. November 2020 12:39

Baden AG - Die Gemeindeammänner von Baden und zwölf weiteren Gemeinden haben das Projekt Modellstadt auf den Weg gebracht. Es soll die Grundlagen für ein engeres Zusammengehen erarbeiten. Die 13 Gemeinden haben zusammen 95'424 Einwohnende.

Das seit Oktober 2019 diskutierte Projekt einer Modellstadt der Region Baden wird auf Beschluss der Vertreter von 13 Gemeinden jetzt konkret. Die Gemeindeammänner haben sich unter Vorsitz des Badener Stadtammanns Markus Schneider am 4. November zu einer ersten gemeinsamen Sitzung getroffen. Daran haben laut Medienmitteilung der Stadt Baden die Vertreter von Baden, Birmenstorf, Ehrendingen, Ennetbaden, Fislisbach, Gebenstorf, Mägenwil, Mellingen, Neuenhof, Oberrohrdorf, Obersiggenthal, Turgi und Wettingen teilgenommen. Sie vereinen zusammen 95'424 Einwohnende. Vorangegangen waren zwischen dem 17. Oktober 2019 und dem 1. Juni 2020 drei Runde Tische für alle Gemeinden von Baden Regio.

Das Projekt Modellstadt soll laut der Mitteilung eine theoretische Grundlage mit Zahlen und Fakten schaffen, aus der ersichtlich wird, was sich bei gemeinsamer Erledigung von Arbeiten verändern würde und was nicht. Auch soll die ideale Grösse für ein optimales Funktionieren in der Region festgestellt werden.

Neben der Feststellung der Prioritäten und der Vereinbarung, das Vorhaben in drei Themenblöcken abzuarbeiten, wurde auch der Projektablauf bestimmt. Fabian Keller, Gemeindeammann von Gebenstorf, wird die Projektleitung übernehmen und gemeinsam mit Badens Stadtammann Markus Schneider und einem externen Experten das Projekt steuern. Der erste Themenblock wird sich mit Behörden, Verwaltung und Organisation, Finanzen, Gesundheit, Gesellschaft, Soziales und Siedlungsentwicklung, Raumplanung und Mobilität befassen. Über die Ergebnisse aller Themenbereiche sollen im dritten Quartal 2021 die Einwohnenden der 13 Gemeinden informiert werden.

Parallel dazu laufen die Gespräche zwischen Baden und Turgi über die Prüfung einer Gemeindefusion weiter. gba 

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