Dätwyler sieht sich gut aufgestellt

24. August 2022 14:13

Altdorf - Dätwyler hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2022 auf 542 Millionen Franken gesteigert. Gestiegene Kosten und Akquisitionen senkten das Betriebsergebnis im Jahresvergleich um 18 Prozent. Das Unternehmen sieht sich mit strategischen Akquisitionen aber für die Zukunft gut aufgestellt.

Dätwyler habe seinen Umsatz in den fortgeführten Geschäftsbereichen im ersten Halbjahr 2022 im Jahresvergleich um 11,7 Prozent auf 541,6 Millionen Franken gesteigert, informiert der international aktive Urner Industriekonzern in einer Mitteilung. Gestiegene Material- und Energiekosten, Kosten aus Akquisitionen und die nur zeitverzögerte Wirkung vorgenommener Preiserhöhungen haben das Betriebsergebnis (EBIT) des auf systemkritische Elastomerkomponenten spezialisierten Unternehmens gleichzeitig um 18,3 Prozent auf 72,5 Millionen Franken gesenkt. Die entsprechende Marge ging von 18,3 Prozent auf 13,4 Prozent zurück. 

„Dätwyler hat sich in der ersten Berichtsperiode als reiner Spezialist für systemkritische Elastomerkomponenten trotz schwierigen Rahmenbedingungen gut geschlagen“, wird Dirk Lambrecht in der Mitteilung zitiert. Dem Konzernchef zufolge konnte Dätwyler „durch die Akquisitionen von QSR und Xinhui das schnell wachsende Marktsegment für elektrische Steckverbindungen sowie den wichtigen Healthcare-Markt China erschliessen“. In der „Kombination aus dem Ausbau der bestehenden Geschäftsaktivitäten und gezielten Akquisitionen“ sieht Lambrecht „die Basis für zukünftiges profitables Wachstum“.

Im Geschäftsbereich Healthcare Solutions verlaufe die Integration von Yantai Xinhui Packing nach Plan, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Firma für pharmazeutische Verpackungen soll Dätwyler einen direkten Zugang zum chinesischen Markt verschaffen. In Indien will der Konzern seine Produktionskapazitäten im Herbst durch die Eröffnung eines zweiten Werks am bestehenden Standort verdoppeln. hs

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