Dänische KI-Firma siedelt sich in Basel Area an

06. Oktober 2021 13:44

Basel - Abzu hat sich auf dem Novartis-Campus im Switzerland Innovation Park Basel Area niedergelassen. Von dort aus verfolgt das dänische DeepTech-Start-up seine europäische und ethische Vision für Künstliche Intelligenz (KI), vor allem im pharmazeutischen Ökosystem.

Abzu hat einen neuen Standort in der Basel Area eröffnet. Darüber informiert das dänische KI-Unternehmen in einer Medienmitteilung. Eigenen Angaben zufolge überbrückt das DeepTech-Start-up die Kluft zwischen der Bio- und der Datenwissenschaft. Die „bahnbrechende Künstliche Intelligenz“, die das bewerkstelligen soll, nennt Abzu QLattice. Sie führe „ein radikal neues Modell“ für Maschinelles Lernen und damit einen neuen Standard der Interpretier- und Erklärbarkeit in die Künstliche Intelligenz ein.

Das 2018 gegründete Jungunternehmen hat bisher 8,1 Millionen Euro an Investitionen erhalten. Es zielt darauf, die Vorherrschaft der USA und Chinas in der Künstlichen Intelligenz zu brechen. Seine Vision ist eine europäische Künstliche Intelligenz, die auf ethischen Normen für das Sammeln von Daten basiert.

„Unsere anhaltenden Erfolge in den Biowissenschaften werden Europa als führend in der menschenzentrierten KI etablieren“, so Abzu-Gründer Casper Wilstrup. „Hier in Basel werden ethische Normen gelebt. Das entspricht nicht nur unseren persönlichen und professionellen Werten, sondern unterstützt auch unsere europäische Vision für KI.“

Die Einrichtung eines Büros im Switzerland Innovation Park Basel Area wurde durch Basel Area Business & Innovation unterstützt. Das habe Abzu direkt in ein weltweit führendes pharmazeutisches Ökosystem geführt. „Die Zahl der neuen Interaktionen mit Start-ups, Institutionen und Unternehmen ist atemberaubend“, wird Samuel Demharter, Bioinformatiker bei Abzu, in der Mitteilung zitiert. „Wir sehen bereits echte Fortschritte und eine verstärkte Energie bezüglich ethischer Innovation in diesem Life Science-Cluster.“ mm

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