Dachverband für Technologietransfer gegründet

05. Februar 2019 10:29

Dübendorf ZH - Insgesamt 22 Schweizer Forschungsinstitutionen und Unternehmen – unter ihnen ABB, Georg Fischer und Siemens – haben in Dübendorf den Verband AM-TTC Alliance gegründet. Dieser soll als Dachverband für die insgesamt zwölf Technologietransferzentren dienen, die in der Schweiz entstehen sollen.

Schweizer Hochschulen und Forschungseinrichtungen belegen in internationalen Forschungsrankings regelmässig Spitzenplätze. Der Bund will nun zwölf Technologietransferzentren in der Schweiz aufbauen, die helfen, Technologien aus Forschungslaboren in die Industrie zu übertragen. Das erste solche Technologietransferzentrum soll noch in diesem Jahr im Kanton Solothurn seinen Betrieb aufnehmen.

Als Dachverband für die künftigen zwölf sogenannten Advanced Manufacturing Technologie Transfer Centers (kurz AM-TTC) wurde am Montag an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf der Verein AM-TTC Alliance gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen 22 Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen. Mit an Bord sind etwa Institutionen des ETH-Bereichs, Fachhochschulen und Unternehmen wie ABB, Georg Fischer, Oerlikon, Siemens, BASF, Bühler, Rolex, Richemont und Hilti.

Die Initiative zum Aufbau der zwölf Technologietransferzentren ist ein Teil des Aktionsplans Digitalisierung des Bundes. Sie hat zum Ziel, die Schweiz langfristig als modernen und qualitativ hochstehenden Produktionsstandort zu erhalten. Die geplanten Zentren sollen verschiedene thematische Schwerpunkte haben. Die Themen reichen vom 3D-Druck von Implantaten über die Herstellung von innovativen Batteriezellen bis hin zum Einsatz von digitalen Fertigungstechnologien und Robotern auf Baustellen. Die Zentren werden als sogenannte Public-Private Partnerships aufgebaut: Sie werden sowohl von öffentlichen Geldern als auch durch Unternehmen der Privatwirtschaft finanziert und betrieben. ssp

Aktuelles im Firmenwiki