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CSS will 50 Millionen Franken in Start-ups investieren

29. September 2020 11:29

Luzern/Schlieren ZH - Die Luzerner CSS baut als der erste Krankenversicherer einen eigenen Risikokapitalfonds im Umfang von 50 Millionen Franken auf. Damit will sie in Start-ups investieren, welche innovative Lösungen im Gesundheitsbereich entwickeln. Die erste Investition fliesst in die Jungfirma Pregnolia aus Schlieren.

Die CSS will vermehrt in Start-ups aus dem Gesundheitsbereich investieren. Zu diesem Zweck baut der Luzerner Krankenversicherer laut einer Medienmitteilung einen Risikokapitalfonds auf. Dieser wird mit dem Namen SwissHealth Ventures als ein eigenständiges Unternehmen unter dem Dach der CSS Holding AG angesiedelt. Er wird mit Überschüssen aus dem Zusatzversicherungsgeschäft aufgebaut und beläuft sich den Angaben zufolge auf 50 Millionen Franken.

Mit dem neuen Fonds will die CSS in erster Linie in Start-ups investieren, welche das Gesundheitswesen „durch neue und digitale Technologien im Bereich der Prävention, Genesung, Betreuung und Spezialversorgung weiterbringen“, heisst es. Im Fokus stehen dabei Telemedizin, Früherkennungsdiagnostik sowie digitale Therapien für chronisch Kranke. Die erste Investition wurde bereits getätigt. Im Rahmen dieser wird das Schlieremer Jungunternehmen Pregnolia unterstützt, welches ein Messverfahren zur besseren Abschätzung des Frühgeburtsrisikos entwickelt hat.

„Mit einem eigenen Venture Fonds nehmen wir im Schweizer Markt eine Pionierrolle ein. Unser Ziel ist es, Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden zu schaffen und deren Bedürfnisse noch besser zu antizipieren und abzuholen“, sagt Philomena Colatrella, CEO der CSS Versicherung. ssp

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