Credit Suisse verdoppelt Reingewinn

30. Oktober 2019 12:05

Zürich - Die Credit Suisse hat ihren Reingewinn im dritten Quartal 2019 im Jahresvergleich mehr als verdoppeln können. Auch die Rendite auf dem materiellen Eigenkapital legte auf das Zweifache zu. Zudem konnte die Grossbank Nettoneugelder in zweistelliger Milliardenhöhe einwerben.

Einer Mitteilung der Credit Suisse zufolge hat die Zürcher Grossbank im dritten Quartal 2019 einen Nettoertrag in Höhe von 5,326 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Wachstum um 9 Prozent. Der Vorsteuergewinn der Grossbank legte gleichzeitig um 70 Prozent auf 1,142 Milliarden Franken zu. Ihren Reingewinn konnte die Credit Suisse im Jahresvergleich sogar auf 881 Millionen Franken mehr als verdoppeln. Die Rendite auf dem materiellen Eigenkapital legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,5 Prozentpunkte auf 9,0 Prozent zu. 

„Im dritten Quartal 2019 haben wir unsere Strategie, ein führender Vermögensverwalter mit ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking zu sein, weiter umgesetzt“, wird Credit Suisse-CEO Tidjane Thiam in der Mitteilung zitiert. „Wir verzeichneten insgesamt das zwölfte Quartal in Folge mit einer positiven operativen Effizienz (Operating Leverage) und einem Gewinnwachstum im Vorjahresvergleich.“

Im Berichtsquartal war es der Credit Suisse zudem gelungen, insgesamt 12,8 Milliarden Franken an Netto-Neugeldern einzuwerben. Über die ersten neun Monate kumuliert wurden damit laut Mitteilung „rekordhohe Netto-Neugelder“ in Gesamthöhe von 72 Milliarden Franken akquiriert. Für das letzte Jahresquartal rechnet die Grossbank mit einem feiertagsbedingtem Rückgang der Geschäfte. hs

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