Credit Suisse steigert Vorsteuergewinn

01. November 2018 11:57

Zürich - Im dritten Quartal 2018 sind die Erträge der Credit Suisse im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht zurückgegangen. Weil gleichzeitig die Kosten stark gesenkt werden konnten, weist die Zürcher Grossbank einen höheren Vorsteuergewinn als im Vorjahresquartal aus.

Einer Mitteilung der Credit Suisse zufolge hat die Zürcher Grossbank im dritten Quartal 2018 Nettoerträge in Höhe von 4,9 Milliarden Franken erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang um 2 Prozent. Im selben Zeitraum konnten die Kosten um 9 Prozent auf 4,2 Milliarden Franken gesenkt werden. Unterm Strich weist die Credit Suisse für das dritte Quartal einen Vorsteuergewinn von rund 700 Millionen Franken aus, das sind 68 Prozent mehr, als im dritten Quartal 2017 erzielt wurden.

Vor dem Hintergrund volatiler Schwellenmärkte sei „unser Ergebnis im dritten Quartal beachtlich“, wird Tidjane Thiam, CEO der Credit Suisse, in der Mitteilung zitiert. Die Zürcher Grossbank habe „zum achten Mal in Folge ein Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt“. Für das vierte Quartal geht die Credit Suisse jedoch von einer weiteren Verschlechterung der Marktbedingungen aus. Der Bereich Vermögensverwaltung werde aber trotzdem „vom breit abgestützten, kundengetriebenen Wachstum profitieren“, heisst es im Ausblick in der Mitteilung. Auch bei den bis Jahresende angestrebten Netto-Kosteneinsparungen in Höhe von insgesamt 4,2 Milliarden Franken sieht sich die Grossbank auf gutem Weg. hs

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