Credit Suisse steigert Rendite

31. Juli 2019 11:52

Zürich - Credit Suisse weist für das zweite Quartal 2019 im Jahresvergleich gestiegene Werte für operatives Ergebnis und Reingewinn aus. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital lag erstmals seit der Restrukturierung 2015 bei 10 Prozent.

Einer Mitteilung der Credit Suisse zufolge hat die Zürcher Grossbank im zweiten Quartal 2019 einen Vorsteuergewinn von 1,3 Milliarden Franken erwirtschaftet. Gegenüber der Vorjahresperiode entspricht dies einem Zuwachs um 24 Prozent. Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn legte gleichzeitig um 45 Prozent auf 937 Millionen Franken zu. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital konnte im Jahresvergleich um 3 Prozentpunkte auf 10 Prozent gesteigert werden.

„Wir haben dank der disziplinierten Umsetzung unserer Strategie auch im zweiten Quartal 2019 eine starke operative Leistung erzielt, wobei die Gewinne sowohl im Vergleich zum Vorjahresquartal als auch gegenüber dem Vorquartal höher ausfielen“, wird Credit Suisse-CEO Tidjane Thiam in der Mitteilung zitiert. „Seit der Lancierung unserer Restrukturierung im vierten Quartal 2015 haben wir zum ersten Mal eine Rendite auf dem materiellen Eigenkapital von 10 Prozent erzielt.“

Auch bei der Entwicklung der Nettoneugelder kann Credit Suisse im zweiten Quartal Erfolge vorweisen. Nach 9,6 Milliarden Franken Nettoneugeldern im Vorquartal warb die Grossbank im Berichtsquartal im Vermögensverwaltungsgeschäft weitere 9,5 Milliarden Franken ein. Zum Stichtag Ende Juni wurden in diesem Geschäftsbereich 797 Milliarden Franken verwaltet. Insgesamt wies die Credit Suisse zum Halbjahresende verwaltete Vermögen in Höhe von 1,5 Billionen Franken aus. Dabei wurden im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 59 Milliarden Franken Nettoneugelder eingeworben. hs

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