Credit Suisse plant Aktienrückkauf

12. Dezember 2018 14:48

Zürich - Die Credit Suisse will in den kommenden Jahren Aktien in Milliardenhöhe zurückkaufen. Die Zürcher Grossbank sieht sich nach drei Jahren der Restrukturierung gestärkt.

Der Verwaltungsrat der Credit Suisse hat für das kommende Jahr einen Aktienrückkauf von bis zu 1,5 Milliarden Franken bewilligt. Für 2020 sei zudem ein ähnliches Aktienrückkaufprogramm geplant. Ausserdem soll die ordentliche Dividende ab 2019 jedes Jahr um mindestens 5 Prozent erhöht werden. Insgesamt will die Bank in den kommenden zwei Jahren jeweils 50 Prozent des Nettoertrags ausschütten. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Zürcher Grossbank zum diesjährigen Investorentag hervor.

Die dreijährige Restrukturierungsphase bei der Credit Suisse geht in diesem Jahr zu Ende. Die Bank zieht eine positive Bilanz. Die strategischen Ziele seien erreicht worden. So seien etwa Altlasten abgewickelt worden. Weiter konnten die Gewinnschwelle gesenkt, die Kapitalposition gestärkt und die Risiken wesentlich reduziert werden. „Dank der Massnahmen, die wir während der Restrukturierung umgesetzt haben, ist die Bank heute widerstandsfähiger im Fall von Marktturbulenzen”, so Konzernchef Tidjane Thiam.

Für das Jahr 2018 rechnet die Grossbank mit einem Vorsteuergewinn zwischen 3,2 und 3,4 Milliarden Franken. Die Rendite auf materiellem Eigenkapital wird bei ungefähr 6 Prozent erwartet. Bis 2020 soll letztere Kennzahl bei über 12 Prozent liegen. ssp

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