Credit Suisse legt guten Jahresstart vor

24. April 2019 13:59

Zürich - Die Credit Suisse hat ihren Reingewinn im ersten Quartal 2019 im Jahresvergleich steigern können. Auch die Zuflüsse von Netto-Neugeldern sowie das von der Zürcher Grossbank verwaltete Vermögen legten zu. Der Geschäftsaufwand konnte gleichzeitig deutlich gesenkt werden.

Einer Mitteilung der Credit Suisse zufolge hat die Zürcher Grossbank im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Nettoertrag von 5,387 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vorjahresquartal waren 5,636 Milliarden Franken ausgewiesen worden. Der Geschäftsaufwand der Bank ging im selben Zeitraum von 4,534 Milliarden auf 4,244 Milliarden Franken zurück. Unterm Strich wurde im ersten Quartal 2019 ein Reingewinn von 749 Millionen Franken realisiert, das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Laut Mitteilung handelt es sich zudem um den höchsten von der Credit Suisse ausgewiesenen Quartalsgewinn seit dem dritten Quartal 2015.

„In einem schwierigen Quartal – dem ersten nach Abschluss unserer dreijährigen Restrukturierung – erzielten wir das fünfte Quartal in Folge einen Gewinn“, wird Tidjane Thiam, Chief Executive Officer der Credit Suisse, in der Mitteilung zitiert. Dabei sei einem schwierigen Januar eine leichte Erholung im Februar und ein starker März gefolgt, so Thiam weiter. Im dritten Quartalsmonat sei der zweithöchste Ertrag der letzten 39 Monate verzeichnet worden.

Auch die von der Credit Suisse verwalteten Kundenvermögen entwickelten sich im Berichtsquartal erfreulich. So konnten im Vermögensverwaltungsgeschäft Netto-Neugelder in Höhe von 9,6 Milliarden Franken eingeworben werden. Das von der Bank insgesamt verwaltete Vermögen stieg gegenüber dem Ende des Vorquartals um 6 Prozent auf 1,42 Billionen Franken an. hs

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