Credit Suisse baut Schweizgeschäft um

26. August 2019 13:38

Zürich - Im Rahmen ihrer Unternehmensstrategie organisiert die Credit Suisse ihre Schweizer Geschäftseinheiten neu. Gleichzeitig soll ein dreistelliger Millionenbetrag in das Kundengeschäft investiert werden.

Die Credit Suisse wolle ihr Geschäftsmodell konsequent auf veränderte Kundenansprüche ausrichten, erläutert die Zürcher Grossbank in einer Mitteilung. Konkret streicht Credit Suisse dabei gewachsene Ansprüche „in Bezug auf Technologie“ und bei der Beratung heraus. Zudem will die Bank ihren Marktanteil beim Retailbanking und unter jungen Bankkunden steigern.

Dafür baut die Credit Suisse die neue Geschäftseinheit Direct Banking auf. Hier sollen rund 1 Millionen Retail- und 60.000 Gewerbekunden der Bank betreut werden, „die vorwiegend Basisprodukte beanspruchen“, heisst es in der Mitteilung. „Die neue Geschäftseinheit ist unsere Antwort auf das in den letzten Jahren deutlich veränderte Marktumfeld“, wird Thomas Gottstein, CEO der Swiss Universal Bank und der Credit Suisse (Schweiz) AG, dort zitiert. „Dies auch in der Überzeugung, dass künftig nicht das grösste Filialnetz, sondern das beste digitale Angebot bei gleichzeitiger Verfügbarkeit von zeit- und standortunabhängiger Beratung sowie der besten Servicequalität über den langfristigen Erfolg entscheidet.“

Gleichzeitig wird das Investment Banking der Credit Suisse eine eigene Geschäftseinheit bekommen. Die Herauslösung aus der bisherigen Geschäftseinheit Corporate & Investment Banking „unterstreicht die Bedeutung des M&A- und Kapitalmarktgeschäfts für die Credit Suisse und eröffnet neue Perspektiven der Zusammenarbeit über das Schweizer Firmenkundengeschäft hinweg“, schreibt  die Credit Suisse. Im Zuge des Umbaus will die Bank „einen hohen dreistelligen Millionenbetrag“ hauptsächlich in Digitalisierung, Kundenberatung und Marketing investieren. hs

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