CorFlow erhält Sonderkennzeichnung in den USA

23. Oktober 2019 09:46

Baar ZG - CorFlow Therapeutics entwickelt eine Technologie, mit der die mikrovaskuläre Obstruktion nach einem Schlaganfall erkannt und besser behandelt werden kann. Für diese hat das Unternehmen von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA die Breakthrough Device Designation erhalten.

CorFlow Therapeutics hat eine Technologie zur Erkennung und Behandlung der mikrovaskulären Obstruktion (MVO) nach einem Schlaganfall entwickelt. Die MVO ist eine typische Begleiterscheinung eines akuten Infarktes und geht mit einer verschlechterten Prognose einher.

Das Unternehmen mit Sitz in Baar hat für seine Technologie nun die Breakthrough Device Designation (Kennzeichnung als bahnbrechendes Gerät) von der amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA erhalten, wie es in einer Mitteilung heisst. Damit beschleunigt die FDA die Markteinführungszeit für Therapien von lebensbedrohlichen oder unheilbaren beziehungsweise zur Invalidität führenden Krankheiten.

„Die Breakthrough Device Designation ist eine wichtige Bestätigung der Vision, welche die CorFlow-Gründer bei der Gründung des Unternehmens im Juni 2016 hatten: die Entwicklung einer Technologie, die dem Vorgehen bei akuten Herzinfarktpatienten entspricht und ein diagnostisches Werkzeug sowie eine therapeutische Plattform für die koronare Mikrozirkulation bietet“, so Jon H. Hoem, Mitgründer und CEO von CorFlow.

CorFlow testet seine Technologie derzeit im Rahmen der sogenannten MOCA-Studie (Microvascular Obstruction with the CoFITM System Assessment) an rund 40 Menschen in Europa. Vor dem Hintergrund der Breakthrough Device Designation will das Unternehmen auch ein Gesuch zur Genehmigung von klinischen Studien in den USA einreichen.

Im Juni 2019 hatte CorFlow bereits ein Patent für seine Technologie in den USA erhalten. Damit ist diese dort bis 2037 geschützt. ssp

Mehr zu Life Sciences

Aktuelles im Firmenwiki