Conzzeta kämpft mit Umsatzrückgang

20. April 2020 11:37

Zürich - Die Conzzeta Gruppe im ersten Jahresquartal Umsatzeinbussen von 14,5 Prozent hinnehmen müssen. Auch die Auftragseingänge des Zürcher Mischkonzerns gingen im Zuge der Coronavirus-Pandemie im Jahresvergleich zweistellig zurück.

Einer Mitteilung der Conzzeta Gruppe zufolge hat der Zürcher Mischkonzern im ersten Quartal 2020 einen Nettoumsatz von 298,4 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem organischen Rückgang um 14,5 Prozent. Die Auftragseingänge von Conzzeta im fortgeführten Geschäftsbereich Blechbearbeitung (Bystronic) fielen im Jahresvergleich gleichzeitig um 19,8 Prozent hinter den Vorjahreswert zurück.

Als hauptsächliche Ursache für die Einbussen werden in der Mitteilung „Störungen in den Produktions- und Absatzkanälen aufgrund der globalen Coronavirus-Pandemie“ angegeben. Hier will Conzzeta mit Massnahmen gegensteuern, „um die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen auch unter Einbezug der bereit gestellten Stützungsmechanismen abzufedern“. Ein Fokus des Mischkonzerns liegt dabei auf der Erweiterung der digitalen Dienstleistungen.

Das Unternehmen will sich weiterhin auf den Geschäftsbereich Blechbearbeitung konzentrieren und die beiden verbleibenden Geschäftsbereiche Chemische Spezialitäten (FoamPartner) und Outdoor (Mammut) verkaufen. Der bereits Ende Februar erfolgte Verkauf des Geschäftsbereich Druckveredlung (Schmid Rhyner) werde voraussichtlich mit einem Veräusserungsgewinn von rund 45 Millionen Franken im Halbjahresabschluss verbucht werden können, erläutert Conzzeta. hs

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