Conzzeta bestätigt Gewinnerwartung

07. August 2020 11:39

Zürich - Die Coronavirus-Pandemie hat Umsätze und Gewinne von Conzzeta im ersten Halbjahr 2020 stark beeinträchtigt. Für das zweite Halbjahr geht der Konzern von einer Erholung der Geschäfte aus. Conzzeta hält daher am Ziel eines Betriebsergebnisses in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe fest.

Einer Mitteilung von Conzzeta zufolge hat der Zürcher Mischkonzern im ersten Halbjahr 2020 einen Nettoumsatz von 576,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 25,2 Prozent. Neben den Auswirkungen der Pandemie hatten sich hierbei auch die 2019 und 2020 vorgenommenen Devestitionen bei Conzzeta bemerkbar gemacht. Auf vergleichbarer Basis habe der Rückgang 16,2 Prozent betragen, erläutert der Konzern.

„Wir blicken auf ein ausserordentlich anspruchsvolles Halbjahr zurück, in dem wir einerseits rasche und dezidierte Massnahmen zur Sicherung der Liquidität und des Gewinns ergreifen mussten, andererseits aber auch die sich aus einer Krise immer ergebenden Chancen für die Zukunft nutzen wollen“, wird Konzernchef Michael Willome in der Mitteilung zitiert. „Zudem haben wir die strategischen Kernprojekte, den Verkauf von Schmid Rhyner, FoamPartner und Mammut sowie die Weiterentwicklung von Bystronic, planmässig vorangetrieben.“

Aus dem im Februar abgeschlossenen Verkauf des Geschäftsbereichs Schmid Rhyner konnte Conzzeta im Berichtssemester einen Beitrag zum Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 48,1 Millionen Franken verbuchen. Damit erreichte das Betriebsergebnis 49,9 Millionen Franken. Im ersten Halbjahr 2019 waren 90,5 Millionen Franken ausgewiesen worden. Das Konzernergebnis ging innert Jahresfrist um 40,4 Prozent auf 46,6 Millionen Franken zurück.

Für das laufende Halbjahr geht Conzzeta von einer Fortsetzung der bereits spürbaren Belebung der Geschäftsaktivitäten des Konzerns aus. Das Unternehmen bestätigt daher für das Gesamtjahr „die Erwartung eines Betriebsgewinns (inklusive Veräusserungsgewinns aus dem Verkauf von Schmid Rhyner) in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe bei einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich tieferen Nettoumsatz“.  hs

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