Collardi verlässt Julius Bär

27. November 2017 12:52

Zürich - Boris Collardi gibt seinen Chefposten bei der Zürcher Privatbank Julius Bär mit sofortiger Wirkung ab. Er wechselt zur Genfer Privatbank Pictet. Bei Julius Bär übernimmt zunächst Bernhard Hodler die Geschäftsleitung.

Boris Collardi wird ab Mitte 2018 als Co-Head der globalen Vermögensverwaltung bei Pictet tätig sein, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Als Chef von Julius Bär tritt er jedoch bereits jetzt zurück. Der Verwaltungsrat hat Bernhard Hodler mit sofortiger Wirkung zum CEO ernannt. Für die langfristige Führung der Zürcher Privatbank will der Verwaltungsrat einen Evaluationsprozess einleiten. Hodler war bereits in mehreren Leitungsfunktionen bei der Bank tätig und wurde im September 2017 zum stellvertretenden CEO ernannt.

„Julius Bär ist in ausgezeichneter Verfassung. Wir danken Boris Collardi für seine hervorragende Leistung und seine Führungsstärke, mit der er die Gruppe fast neun Jahre lang leitete“, lässt sich Verwaltungsratspräsident Daniel Sauter in der Mitteilung zitieren. Julius Bär konnte das verwaltete Kundenvermögen Ende Oktober auf rekordhohe 393 Milliarden Franken steigern. Dafür waren in erster Linie Nettoneugeldzuflüsse verantwortlich.

„Im Namen des Verwaltungsrats danke ich Bernhard Hodler, dass er die Rolle des CEO übernimmt. Mit seiner Ernennung stellen wir sicher, dass unsere erfolgreiche Strategie fortgeführt und unsere Wachstumsziele erreicht werden“, so Sauter. ssp 

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