CO2 macht die Erde grüner

02. Mai 2016 15:39

Washington D.C. - Die begrünten Flächen der Erde haben in den vergangenen 35 Jahren stark zugenommen. Eine neue Studie erklärt dies mit der Zunahme von CO2 in der Atmosphäre.

Insgesamt 32 Wissenschaftler aus acht Ländern haben mithilfe eines NASA-Spektrometers und eines speziellen Strahlenmessgeräts untersucht, wie sich die Begrünung von Pflanzen der Erde in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Laut einer Mitteilung zur Studie entspricht die Zunahme der grünen Blätter an Pflanzen und Bäumen in den vergangenen 35 Jahren etwa zwei Mal der Fläche der Vereinigten Staaten. Zu 70 Prozent sei für diese Zunahme für die höhere Konzentration von CO2 in der Atmosphäre verantwortlich. Der Grund dafür sei, dass CO2 die Photosynthese beschleunigt.

Neben der höheren Konzentration von CO2 spielen auch die durch den Klimawandel hervorgerufenen veränderten Temperaturen eine Rolle bei der starken Begrünung. Zu 9 Prozent habe jedoch auch der Stoff Nitrogen zum stärkeren Wachstum der Grünflächen beigetragen. Um die genaue Auswirkung der verschieden Faktoren auf die Begrünung zu bestimmen, haben die Wissenschaftler diese einzeln an verschiedenen Computerprogrammen ausprobiert, welche das Wachstum der Pflanze nachahmen können. ssp

Mehr zu Forschung und Entwicklung

Aktuelles im Firmenwiki