Clariant stärkt internationale Marktposition

19. Januar 2018 11:51

Muttenz BL - Das Spezialchemieunternehmen Clariant hat einen neuen Produktionsstandort in Saudi-Arabien eröffnet. Dort werden Kunststoffzusätze produziert. Zudem wird die Produktionskapazität in Mexiko erweitert.

Der neue Produktionsstandort ist in Yanbu ansässig, wie Clariant in einer Medienmitteilung erklärt. Das Werk wird von Clariant Masterbatches Saudi Arabia betrieben, einer Gemeinschaftsfirma des Basler Unternehmens und des Kunststoffproduzenten Rowad. „Als Teil ihrer Bestrebung, das Wachstum zu intensivieren und die Profitabilität zu erhöhen, investiert Clariant in die Erweiterung von Kapazitäten, um ihren Kunden wettbewerbsfähige und innovative Lösungen anbieten zu können“, wird Clariant-CFO Patrick Jany in der Mitteilung zitiert.

In dem neuen Werk werden Weiss-Masterbatches produziert, Kunststoffzusätze in Granulatform. Der Standort zeichnet sich durch seinen einfachen Zugang zu Rohstoffen und der Anbindung an den nahe gelegenen Flughafen und Hafen aus. So kann Clariant von Yanbu aus Kunden in Saudi-Arabien, dem Nahen Osten und Afrika beliefern. Zudem sind unweit der neuen Produktionsstätte „zahlreiche führende Unternehmen der saudischen Industrie ansässig, unter anderem aus den Bereichen Petrochemie sowie Kohlenwasserstoff- und Mineralienverarbeitung“. Clariant Masterbatches betreibt in Riad ein zweites Werk in Saudi-Arabien.

Darüber hinaus hat Clariant die Produktionskapazität seiner Industrieanlage im mexikanischen Coatzacoalcos um 15 Prozent erweitert. Dadurch sollen die Märkte in Nord- und Lateinamerika, aber auch weltweit noch besser bedient werden. „Um auf unserem Weg, ein führendes Spezialchemieunternehmen zu werden, voranzukommen, konzentriert sich Clariant auf gezielte Investitionen in Gebieten, die ein herausragendes Wachstumspotenzial aufweisen. Einer dieser strategisch wichtigen Märkte in Nord- und Lateinamerika ist Mexiko, besonders wegen seines Wachstumspotenzials, seiner Exportstärke und seiner hochmotivierten und qualifizierten Arbeitskräfte“, wird Clariant-CEO Hariolf Kottmann in einer weiteren Mitteilung zitiert. jh

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